Ohne Gesundheit ist ALLES NICHTS!

Podcast: Was ist Rohkost?

Veröffentlicht von Claudia Meier am

Im ersten Moment finde ich, dieser Name klingt irgendwie etwas komisch  und  nach bäh ….. 🙂

„Rohkost“!

Wenn wir dieses Wort hören,  entsteht in unserem Gehirn sofort folgendes Bild:

„Oh Gott, nur mehr Karotten knabbern, Salat essen oder einen Apfel?“ BÄH … 

Das klingt ziemlich langweilig und nicht besonders prickelnd, oder? Fast immer höre ich einen der folgenden Sätze: 

„Und überhaupt, dann würde ich ja immer nur kalt essen, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen!  Was mache ich denn im Winter, da ist mir bestimmt kalt? Man muss doch etwas Warmes essen!“

So und ähnlich klingen meistens die ersten Reaktionen auf den Begriff „Rohkost“. Wahrscheinlich geht es dir genauso?

Die Frage mit dem „man muss doch etwas Warmes essen“ sei jetzt einfach einmal dahin gestellt. Diese Aussage ist etwas, das wurde uns einfach anerzogen und gesagt. Wir sind mit dieser Information bis heute einige Jahre aufgewachsen und haben ständig gehört, richtiges Essen ist warmes Essen.

Ich bin da ja ganz anderer Meinung, wie du vielleicht schon in Facebook oder auf meinem Blog, in meinen Kursen und Vorträgen mitbekommen hast.


Dieser Artikel soll dir ein paar Denkanstößen und Informationen geben und es wäre wirklich toll, wenn du einfach einmal darüber nachdenkst, was denn für dich die Wahrheit ist, denn jeder Mensch hat ja bekanntlich seine eigene Wahrheit. 

Rohkost ist eine besondere Zubereitungsform unserer Nahrungsmittel und bedeutet, dass egal welches Gericht ich zubereite, vom Beginn des Verarbeitungsprozesses bis zum Ende des fertigen Produktes, die Zutaten niemals wärmer gemacht als 42 Grad Celsius.

Wieso 42 Grad Celsius? Das ist so eine Art „magische Grenze“ in der Natur.  

Hier ein kleines Beispiel: Denke ganz einfach nur einmal daran, was es für uns Menschen bedeutet, wenn wir Fieber bekommen und dieses Fieber geht über 40 Grad. Wenn das der Fall ist, dann bricht wirklich Panik aus, denn sobald diese Temperaturgrenze überschritten wird (max. 42), wird Fieber richtig lebensbedrohlich. Klingt irgendwie eigenartig, aber Fieber kann tatsächlich auch zum Tod führen.  Der Grund dafür:  ab der Temperatur von 42 Grad verändern sich einige Bausteine, die Moleküle in unserem Körper. In diesem Fall betrifft es hauptsächlich unsere Proteine. Du kannst es dir ungefähr so vorstellen, wie wenn du ein Ei in kochendes Wasser gibst, es fängt sofort zu klumpen bzw. zu stocken an.  Sagen wir jetzt mal ganz einfach, genau das gleiche würde ab 42° auch mit dem Eiweiß in unserem Körper passieren, nicht so gut, richtig?

Einige Wissenschaftler, die als Verfechter der Rohkost unterwegs sind, behaupten, das gleiche geschieht ab der Temperatur über 42 Grad Celsius auch  mit sehr vielen Vitaminen und Mineralstoffen, das heißt sozusagen, sie werden „kaputt“, „denaturiert“ und sind ganz einfach nicht mehr das, was der Körper braucht und gut verwerten kann. 

Sobald ich denaturiertes Essen konsumiere, fehlen mir viele lebenswichtige Bausteine, die meine Zellen zum arbeiten brauchen würden. Das schwächt mein System und erschwert allen unseren Zellen das „Leben“. 

Wir haben ja schon besprochen, dass für unseren Körper besonders die kleinen Nährstoffe (wie z.B.: Vitamine, Minerale, Spurenelemente, Enzyme usw.) sehr wichtig sind, sie sind das Benzin für unsere Zellen, damit diese auf 100% Leistung, sowie fehlerfrei arbeiten können und keine DNA-Fehler bei der Zellteilung machen.  Und du kannst dir sicher schon denken, Fehler bei der Zellteilung sind extrem unerwünscht, oder?


So, und jetzt noch einmal zurück zur Rohkost! 

Rohkost, hast du ja vorher gehört bedeutet, egal was gemacht wird im Laufe der Zubereitung, es wird niemals wärmer gemacht wie 42 Grad Celsius!  Aus diesem Grund bleiben die Vital- und Nährstoffe für unsere Zellen ALLE erhalten, es sind somit am Ende des Prozesses immer noch die Nährstoffe da, wegen denen ich Essen konsumiere. 

Als ich diese Info das erste mal gehört habe, war für mich klar: „Das klingt schon ziemlich logisch.“

Wenn ich mir jetzt Statistiken anschaue, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der Menschen, die an den gefürchteten Gesellschaftskrankheiten wie z.B. Herzprobleme, Diabetes, Gelenkprobleme, Übergewicht, Schlafstörungen, Burn-Out, Krebs etc. erkranken kontinuierlich steigt und das obwohl, unsere Medizin immer fortschrittlicher wird. Es ist doch schon ein Wahnsinn, zu was für Operationen die Ärzte im Stande sind, was für  Geräte bereits am Markt sind und wie viele Millionen von Medikamenten es gibt. Und trotzdem werden diese unerwünschten Krankheiten immer mehr statt weniger. Für mich ist dieser Zustand irgendwie ziemlich unlogisch, mein Verstand versteht das irgendwie nicht so richtig:

„Wie können die Menschen immer kränker werden, trotz der „fortschrittlichen“ Medizin?“

Irgendwas ist auf jeden Fall faul an der Sache, findest du nicht auch? 

Deswegen glaube ich auch,  es könnte ja tatsächlich stimmen, wenn manche Wissenschaftler behaupten, unsere Ernährung macht 80% unserer Gesundheit aus. Schon Hippokrates hat das ja formuliert, Hildegard von Bingen auch. 

Damals, vor fast 10 Jahren, haben diese ganzen Informationen bei mir bewirkt, dass ich für mich beschlossen habe: okay Claudia, wenn von diesen Aussagen auch nur 1 kleiner Teil stimmt und ich jetzt mit diesem neuen Wissen die Chance habe, nur über eine andere Zubereitung meiner Nahrung,  mir bedeutend mehr Nährstoffe zu zuführen und mir damit mehr Gesundheit zu holen,  dann werde ich das ganz sicher tun und mir einfach anschauen was passiert.

Und ich kann dir sagen, es ist extrem viel passiert, viel mehr noch als ich Anfangs erwartet hatte. 


Noch nie in meinem Leben war ich so energiegeladen, so gesund, so schmerzfrei, so jung und so strahlend!  


Manchmal kann ich es immer noch nicht so ganz fassen.

Im Grunde, ist es sehr einfach, sich wohler zu fühlen:

es ist ein Umdenken notwendig,  ein Hinterfagen der Informationen.

 

Gerne ruhen wir uns auf unseren Gewohnheiten aus, unsere Gesellschaft ist ja mit der Einstellung aufgewachsen:   

„Man muss, das macht man halt so, das haben wir immer schon so gemacht …. „, bei diesen Aussagen kriege ich fast beim Schreiben hier einen Schreikrampf! Wir müssen grundsätzlich gar nichts. Aber:

die Industrie war und ist wirklich clever und kann uns mittels Werbung im Grunde jedes Produkt als toll, super und voll gesund verkaufen. Ganz egal ob das auch wirklich stimmt, meistens nehmen wir das einfach so hin, das Produkt schaut toll aus und wenn dann noch jemand im weißen Kittel erzählt, wie gesund es ist, dann nehmen wir das einfach für bare Münze. Wenn der Erzähler wie ein Arzt oder Wissenschaftler aussieht, hat er ganz sicher Recht, er hat ja schließlich studiert. Besser fahren wir jedenfalls, wenn wir überlegen, ob die jeweilige Aussage denn Sinn macht und stimmen kann. 

Denn wenn ich das tue, dann sind viele Dinge plötzlich sehr fraglich. Jedenfalls ich habe mich in den letzten Jahren schon ziemlich oft über mich gewundert,  warum ich früher einige Infos einfach so hingenommen habe, ohne nachzudenken. 

Doch Gott sei Dank haben wir ja jeden Tag die Chance, von Vorne zu beginnen, Neues kennen zulernen und unser Denken zu öffnen, zu ändern. Das bereichert unser Leben und bringt uns ständig weiter voran. Ich finde jedenfalls, das ist eine tolle Geschichte.


Jetzt noch einmal zurück zur Rohkost:

Es bedeutet wie gesagt nicht,  dass ich einfach nur mehr Karotten, Obst und Gemüse knabbern kann, sondern ich kann mir mit Rohkost ganz viele leckere tolle Gerichte zubereiten.

Egal ob ich jetzt aus der Avocado einen Salat, einen Dipp, ein Eis oder ein Schokomousse mache,  die Avocado bleibt immer eine Avocado, sie schaut dann in ihrer Form ganz einfach nur anders aus.  Egal in welcher Zubereitungsform, ich esse aber immer eine Avocado, Banane, Zucchini, Karotte oder Tomate …….. Ganz egal, was ich verwende, die Zutat bleibt genau so, wie es urprünglich es, ich verändere nur die Form.

Rohkost-Schoko-Torte

Für mich jedenfalls,  ist Rohkost eine interessante und tolle Geschichte, die mir ganz viel Spaß macht und viel Lebensfreude gebracht hat. 

Es ist total schön, wenn ich immer genau weiß, WAS  ich denn gerade so esse und es fühlt sich super gut an, wenn ich mir mit dem was ich esse auch noch

100 % hochwertige Nährstoffe zuführen kann.

Natürlich können wir jetzt auch noch darüber diskutieren, dass in einem Apfel von heute bedeutend weniger Nährstoffe drinnen sind als in einen Apfel in den 50iger Jahren, aber trotzdem sind dann in meinem mit Rohkost verarbeiteten Apfel immer noch mehr Vitamine und Nährstoffe drinnen als in dem „tot-gekochten „Apfel zum Apfelmus.

Jedenfalls ist in meinem Speiseplan ziemlich viel Rohkost vorhanden und nachdem 42 Grad Celsius ziemlich warm sind, bedeutet es somit nicht, dass Rohkost eine 100% kalte Küche sein muss, ich kann auch warm essen.Und das Lustige an der Geschichte,  wenn du jetzt mal genauer darüber nachdenkst, wenn du in der normalen Küche ein Suppe machst. Dann kochst du diese ja voll auf, meistens sogar ziemlich lange. Sie ist also ziemlich heiss. So heiss, dass du sie nicht sofort essen kannst, sondern zuerst herunterkühlen musst, damit du dir nicht die Zunge verbrennst!

Und jetzt rate mal, wie warm die Suppe ist, wenn sie „essbar“ wird?

Genau:  42 Grad Celsius!

Denn das ist die Temperatur, die unser Körper, die unser Mund und die unsere Zunge aushalten kann.

Zum Schluss zusammengefasst:

Gourmet-Rohkost heißt, ich muss nicht unbedingt alles kalt essen, ich kann auch warm essen. Rohkost ist einfach nur eine andere Form der Zubereitung meiner Speisen, bei der in keinem Verarbeitungsschritt über 42 Grad Celsius erwärmt wird. Auf diese Weise bleiben nicht nur alle Nährstoffe, sondern auch die tollen Farben der Natur im Essen erhalten.

Ein total strahlendes Essen am Teller bringt nicht nur Leuchtkraft, sondern auch Lebensfreude. Das finde ich jedenfalls. 


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Originally posted 2018-10-19 19:53:15. Republished by Blog Post Promoter