Holunderblütensaft ohne Zucker

Ich liebe den Duft und Geschmack von Holunderblüten. Die Beeren mag ich im Gegensatz dazu gar nicht. Bestimmt kennst du ihn auch, den beliebten Hollunderblütensirup oder "Hollersaft", wie er hier in meiner Gegend heißt. Aus Vitalnahrungssicht haben Sirupe allerdings das Problem, dass sie viel zu viel Zucker haben. Aber nachdem die Blüten ja leider nicht lange halten, brauchst du eine Haltbarkeitsmöglichkeit. Somit habe ich mir eine Variante überlegt, wie ich die Hollunderblüten haltbar machen und trinken kann, ohne diesen vielen Zucker zu bekommen! Ein sehr einfaches Rezept ist dabei herausgekommen, dass ich dir hiermit heute gerne übermitteln möchte. Wie schon erwähnt, der Vorteil: kein Zucker (ausser du willst dein Getränk dann süssen). Ein kleiner Nachteil: Durch das Pürieren der Blüten und dem frischgepressten Zironensaft hast du immer ein bisschen Blüten- und Fruchtreste in deinem Getränk. Also wenn dich so etwas stört, dann ist dieses Holunderblüten-Rezept ohne Zucker leider keine Lösung für dich. Wenn es dich nicht stört, hast du jetzt ein Alternative zu der herkömmlichen Variante. Irgendwie lustig, um den Holunder gibt es auch einige Myhten, wie z.B.: Holunder biete Schutz vor bösen Geistern und gegen Blitzschlag, so ein alter Volksglaube. Daher wurden früher oft Holunderbäume neben oder vor Haus und Stall gepflanzt. Bei den Germanen glaubte man, die Göttin Holda und die guten Hausgeister wohnten im Holunder. Daher durften die Bäume nicht geschnitten oder gefällt werden, ansonsten drohe Unheil. Männer zogen oft ihren Hut, wenn sie an einem Holunder vorübergingen, um diesen zu grüßen und die Bewohner milde zu stimmen. In Schweden wird erzählt, dass man in der Mittsommernacht vom Holunderbaum aus die Lichtgöttin Birgid sehen könne. In Dänemark stellt der Holunder laut einer alten Sage das Tor zur Unterwelt dar. Früher glaubte man, dass die Liebe erblühe, wenn der Holunderbusch am Johannistag, dem 24. Juni, in Blüte stehe. Auch wurde unter seinen Zweigen oft die Treue geschworen. Um Tiere von Hautkrankheiten zu heilen, wurden drei Triebe des Holunders bei untergehender Sonne abgeschnitten und über die Stalltüre gehängt. Wirkung von Holunder Die Heilwirkung des Holunders ist schon seit der Antike bekannt. Insbesondere Holunderblüten und -beeren werden bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Aber auch Blätter und Wurzeln enthalten Substanzen, denen eine Wirkung zugesprochen wird. Holunder kann verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben und folgendermaßen angewendet werden: Behandlung von Erkältungssymptomen und Stärkung der Abwehrkräfte: Dazu werden die frischen oder getrockneten Blüten zu einem Tee aufgegossen. Holunderblütentee soll schweißtreibend und schleimlösend wirken. Studien liefern zudem Hinweise darauf, dass Zubereitungen aus der Holunderbeere antivirale Eigenschaften besitzen. Sie sollen die Dauer und Schwere der Symptome bei viralen Infekten der oberen Atemwege wie Fieber, Kopfschmerzen und verstopfte Nase lindern. Natürliches Abführmittel: Holundersaft und Aufgüsse aus Blüten, Blättern oder Rinde des Holunders sollen die Verdauung in Schwung bringen und die Harnausscheidung anregen. Schutz vor freien Radikalen: Die im Holunder enthaltenden Anthocyane sind starke Antioxidantien. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind für die intensive, dunkelrote Farbe der Beeren verantwortlich. Einerseits schützen sie die Körperzellen vor dem Angriff und der Schädigung durch freie Radikale. Andererseits unterstützen sie die körpereigenen Abwehrkräfte. Rheuma und Hautunreinheiten: Dem Holunder wird eine blutreinigende Wirkung zugesprochen, wodurch sich Rheumaleiden und Hautunreinheiten verbessern sollen. Dieser Effekt ist aber wissenschaftlich nicht belegt. Unterstützung bei Diäten: Man sagt, dass Holunder mit seinen entgiftenden Eigenschaften bei einer gewünschten Gewichtsreduktion hilfreich sein kann. Leichte Verbrennungen, Verstauchungen und Quetschungen: Die Blätter des Holunders können als Salbenzusatz dienen und auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Ohrenschmerzen: Bei Ohrenschmerzen wird ein kleines Leinensäckchen mit Holunderblüten gefüllt und mit kochendem Wasser überbrüht. Anschließend wird er lauwarm auf das schmerzende Ohr gelegt. Bitte beachten: Die Zubereitungen aus Blättern oder Rinde müssen vorsichtig dosiert werden, denn zu große Mengen können Übelkeit verursachen. Quelle:https://www.gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/heilpflanzen/holunder Kennst du sie schon, meine monatlichen Rezeptbücher für die Bereicherung deines Speiseplans mit leckerem, pflanzlichem Essen? Klicke einfach hier und hole dir die Rezeptsammlung des Monats!

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