Diät und Ernährungsumstellungen durchhalten GEHT SO!

Ernährungsumstellung – Womit fange ich an?

Zuerst, ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Entschluss, deine Ernährung zu verbessern. Ich verspreche dir, nach der Umstellungs- bzw. Umgewöhnungsphase wirst du dich sehr viel besser fühlen und froh sein, den Weg tatsächlich gegangen zu sein.

Aber sei dir trotzdem jetzt darüber im klaren, dass Veränderungen in unseren Gewohnheiten immer eine Challenge für unser System darstellen und somit unseren “Schweinehund” auf den Plan rufen, der dir auf jeden Fall davon abraten wird, die nötigen Neuerungen auch tatsächlich in die Tat um zu setzen. Veränderungen sind im ersten Moment immer unbequem, weil sie mich zwingen, den gewohnten Bereich zu verlassen und mich mit neuen Gefühlen, Hemmschwellen und vermeintlichen Unannehmlichkeiten konfrontieren. Doch ganz egal mit welchen Steinen und Hürden du kämpfen wirst, am Ende des Weges erwartet dich ganz sicher:

  • mehr Vitalität,
  • Wohlbefinden,
  • dein Wohlfühlgewicht,
  • eine schönere Haut,
  • mehr Energie
  • Fitness und
  • Gesundheit.

Tipp Nummer 1:

Mein erster Tipp, um auf dem Weg zu bleiben ist:

Sei dir über deinen Grund gewiss, warum du die Ernährungsumstellung machen möchtest?

Was genau ist dein Ziel? Möchtest du nur Gewicht verlieren oder doch lieber im Bikini eine gute Figur machen? Fühlst du dich unwohl und hast Schmerzen? Willst du diese los werden und würde es dir eine Erleichterung sein, wenn du dich nicht jeden Tag mit Rückenscherzen durch den Tag quälen musst?

Hast du deinen Traumprinz, deine Traumfrau vor Augen und möchtest unbedingt einen ersten guten Eindruck machen?

Nimm dir wirklich mindestens 1 Stunde Zeit und analysiere deine Gründe!

Male die die allerbeste Szene aus, für die es sich lohnt, den neuen Weg zu gehen und alle Steine und Hindernisse zu überwinden, die kommen werden!

Das ist eines der essentiellsten Aufgaben, die du zu Beginn deiner Ernährungsumstellung machen musst!


Tipp Nummer 2:

Definiere für dich, wieviel Zeit du in dich und dein Wohlbefinden investieren wirst!

Ein Umstellung ist immer mit Durchhaltevermögen verbunden. Mit Lernen und sich neues Wissen aneignen und ständiges Hinterfragen der Gründe.

Du musst wissen, welche deiner Essgewohnheiten besonders schlecht für dich sind und dafür brauchst du dann einen positiven Ersatz.

Warum? Weil Essen immer mit deinem emotionalem System verbunden ist. Wir essen auch, weil wir uns Gutes tun möchten, weil wir uns Belohnen, Frust los werden wollen, verliebt sind und so weiter. Wir haben Lieblingsgerichte, die ganz bestimmte Emotionen bei uns auslösen.

Unsere Emotionen haben viel mehr Einfluss auf unser Verhalten als unser Verstand. Daher hilft es dir nicht auf Dauer, mit deinem Verstand den Entschluss zu fassen, dass du besser Essen möchtest, du musst auch für deine Emotionen die passenden Gründe auf Lager haben.

Das bedeutet, du musst erstens deine Gründe aus Punkt 1 wissen, dann musst du unbedingt dein Belohnungsessen kennen und genau wissen, wozu du greifst, wenn du dich ärgerst oder frustriert bist bzw. wenn es dir besonders gut geht oder du etwas zu feiern hast.

Wenn du z.B. gerne zu Süssigkeiten greifst, wenn du traurig bist, weil du glaubst, nach dem Konsum von Schokolade geht es dir besser – dann brauchst du für diese Situation einen guten Ersatz für die herkömmliche Schokolade. Ich denke du verstehst, was ich meine.

Um für solche Situationen gewappnet zu sein, musst du dir Wissen und die Möglichkeiten holen, wie du die jeweiligen Gerichte richtig ersetzen kannst.

Erst dann wirst du auch in schwierigen Zeiten auf deinem Weg bleiben und nicht beim nächsten schlechten Ereignis wieder zurückfallen in alte Gewohnheiten.


Tipp Nummer 3:

Durchforste deinen Kühlschrank und Vorratsschrank und entferne alle unerwünschten Lebensmittel aus deinem Umfeld.

Beginne mit jenen Zutaten, die du für besonders schlecht hältst. Suche dir einen Ersatz für diese Zutaten, der dir bedeutend mehr gute Nährstoffe liefert und den du mit guten Gewissen essen kannst.

Stocke deine Vorräte auf jeden Fall mit mindestens einem grünen Lebensmittel auf. Dafür eignen sich besonders:

  • Chlorella
  • Spirulina
  • Moringa
  • Matcha

und verwende diese mindestens 1x täglich.

Entferne mindestens 3 Tierprodukte aus deinen Essgewohnheiten und ersetze sie mit pflanzlichen Alternativen.

Nimm dir vor, fast jedes Essen frisch zu zubereiten und entferne sukzessive die Fertiggerichte aus dem Kühlschrank.

Kaufe auf KEINEN Fall “Light” oder zuckerfreie Produkte, diese enthalten meist noch viel mehr unerwünschte Zusatzstoffe als andere Industrieprodukte.

Nimm dir vor, weisses Gebäck aus deinem Speiseplan zu verbannen und Brot und Gebäck auf die Hälfte der bis jetzt konsumierten Menge zu reduzieren.


Tipp Nummer 4:

Besorge dir Kochbücher zum Thema Rohkost, Vitalnahrung und vegane Vitalkost und probiere pro Woche mindestens eines der dortige Rezepte aus.

Mach dir einen Verkostungsplan und bewerte die Gerichte, wie sie dir geschmeckt haben, wie einfach die Zubereitung war und ob du sie noch einmal machen wirst. So bekommst du einen Plan mit neuen, leckeren Gerichten, die gesünder für dich sind und dir auch gut schmecken.

Folgende Bücher kann ich dir empfehlen:

Weitere Tipps findest du in meinem Gesundheitskaufhaus hier!


Tipp Nummer 5:

Mache auf jeden Fall eine Entgiftungs- und Entschlackungskur und saniere dann deinen Darm.

Der Darm als Zentrum unserer Gesundheit muss perfekt und einwandfrei funktionieren können, damit du dich fit & vital fühlst und vor allem, damit deine Nährstoffe auch richtig an die Zellen verteilt werden.

Warum das so wichtig ist, kannst du dir auch in meinem Webinar hier zum Thema Detox holen!

Solange dein Körper voll ist mit unerwünschten Substanzen, die deinen Zellen und dein System am richtigen Arbeiten hindern, ist jede Ernährungsänderung nur wenig wirksam. Das bedeutet, wenn dein Körper “vermüllt” ist, wirst du auch nur einen Bruchteil der körperlichen Verbesserungen spüren, die mit hochwertiger Vitalnahrung einher gehen. In einem verschlackten bzw. übersäuerten Körper verpufft die Wirkung extrem, weil der Körper jede Ressource damit verwenden muss, um überhaupt am Leben bleiben zu können. Kurz gesagt, es bleibt nichts mehr übrig für Heilungsprozesse.

Aus meiner Sicht ganz wichtig, die Darmsanierung bitte unbedingt mit natürlichen Mitteln frei von Chemie und Medikamenten machen. Du möchtest ja vitaler werden und nicht wieder gegen unerwünschte Nebenwirkungen kämpfen, oder?

Ein Wahnsinnsprogramm ist die Transformation von David Sandoval. Solch eine grandiose Konzentration wichtiger Nährstoffe, passenden Rezepten und zahlreichen Tipps habe ich bis jetzt noch nirgends sonst gesehen.


Tipp Nummer 6:

Lege für dich einen kleinen “Sündigungsrahmen” fest, mit dem du gut umgehen und auf den du im “Notfall” zurückgreifen kannst.

Was meine ich damit?

Es wird immer wieder einmal vorkommen, dass du schlechte Tage hast, du in einem Seminar bist, auf Reisen oder dein gewohntes Umfeld verlassen wirst. An diesen Tagen wird es schwieriger, die von dir gewünschte Ernährung durch zuhalten. Für diese Fälle solltest du, wenn du kannst vorher schon vorsorgen und dir hochwertiges Essen mitnehmen. Doch wenn das nicht geht, dann mache mit dir deinen persönlichen Deal, was du in solchen Fällen bereit bist zu konsumieren und was nicht.

Bei mir sieht dieser “Notfallplan” folgender Maßen aus:

Grundsätzliche ernähre ich mich vegan und mit einem hohen Anteil naturbelassener Nahrung. Wenn ich ausser Haus bin und keine Möglichkeit habe, ein passendes Gericht zu bekommen habe ich folgenden Deal:

Ich konsumiere wenn es sein muss Essen mit Milchprodukten, aber ganz sicher keine toten Tiere.

Weiss ich schon vorher, dass ich auf einen Kaffee gehen werde, nehme ich mir oft in einem kleinen Glasbehälter vegane Milch mit, weil ich weiss, dass in den meisten Lokalen in meiner Region ausser Kuhmilch keine Alternative angeboten wird.

Ich nehme mir getrocknete Buchweizensprossen mit, die ich über meinen Salat geben kann. Chia-Samen bzw. irgendein Superfood, das ich einfach mit einem Behälter in die Handtasche stecken kann. Mit diesen Zutaten kann ich jedes Gericht aufwerten und mir mehr Nährstoffe holen.

Egal was ich mache, ich fühle mich 100% wohl dabei – schlechtes Gewissen ist nämlich vollkommen verboten.


Tipp Nummer 7:

Sei offen für neue Geschmackserlebnisse und probiere neue Zutaten und unbekannte Gerichte aus. Wenn du den Pfad des Gewohnten wirklich verlassen willst musst du die aktuellen Gewohnheiten aufbrechen und deinen Horizont erweitern.

Gib dir Zeit und probiere neue Geschmäcker öfter als einmal aus, manchmal wird aus einem “Igitt” ein neues Lieblingsgericht, wenn ich mir nur die Zeit gönne – die 21-Tage-Umgewöhnungsphase durch zu halten.

Gewöhne deinen Gaumen an natürliche Süsse und entferne die Überzuckerung auf deiner Zunge. Nachdem Industrienahrung absichtlich viel zu süss gemacht wird, sind deine Geschmacksnerven dieses Extrem gewohnt und ein süsser Apfel schmeckt für dich vielleicht gar nicht süss. Ich garantiere dir, es zahlt sich wirklich aus, diese unnatürliche Süsse zu verlassen und die Geschmacksexplosion natürlicher Zutaten wieder genießen zu können. Es dauert zwar, wie oben schon erwähnt im Normalfall mindestens 3 Wochen, bis du dich umgewöhnt hast – doch es ist wirklich sehr empfehlenswert.


Tipp Nummer 8:

Setze dir realistische Ziele und steigere diese im Laufe der Zeit!

Es hätte keinen Sinn, wenn du jeden Tag Fastfood isst, von einem Tag auf den anderen zum 100% Rohköstler zu werden, der nur mehr rohes Obst und Gemüse verzehrt. Es wäre aber sinnvoll, mir am Anfang 1-2 Tage ohne Fastfood mit frischer Kost vorzunehmen. Diese 1-2 Tage sollen dann 1 Monat durchgehalten werden und dann setze ich mir ein neues Ziel.

So kann ich meine Vitalernährung in meinem eigenen, auf meinen Lebensstil angepassten Geschwindigkeit einführen und auch durchhalten. Lieber langsam und wirkungsvoll auf Dauer als schnell mit horrormässigen JoJo-Effekten, oder?


Lust auf noch mehr Tipps?

Dann hole dir doch gleich mein Webinar: “Nieder mit dem Ernährungsschweinehund”