Über den “Ausrottungsschutz” solltest du Bescheid wissen … :)

2016-04-02 13.19.46

Moringa-Latte mit Mandelmilch, Kokos und Vanille! 

Auf 1 Tasse verwende ich:

  • 1 TL Moringa-Pulver
  • 1/2 TL Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Vanillepulver
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Mandelpuree

Alle Zutaten in den Mixbehälter vom Smoothie-Maker oder Mixer geben, mit warmen Wasser auffüllen und kurz aufmixen. Fertig!

Momentan mag ich den Geschmack von Moringa sehr gerne, ein bisschen würzig im Abgang und durch den Kokosblütenzucker und Vanille trotzdem auch süsslich. Irgendwann kommt dann wahrscheinlich wieder Matcha-Tee dran.

Das ist sowieso ein Fakt, den ich sehr interessant finde:

in regelmässigen Abständen wechseln bei mir irgendwie die Superfoods, die ich verwende und zwar “automatisch”. 🙂 Mag ich eine Zeit lang z. B. Datteln besonders gern, mag ich sie nach ein paar Wochen wieder weniger und verwende dann viel lieber Kokosblütensirup oder Kokosblütenzucker .. und so weiter. Das zieht durch so ziemlich alle meine Zutaten hindurch (ausser beim Kakao .. hahaha 😉 )

Und das ist auch ganz wichtig, grundsätzlich sollten wir gar nichts über einen sehr langen Zeitraum ständig konsumieren – vielleicht hast du das ja schon gehört (findest du genauer erklärt z. B. im Buch von Victoria Boutenko über die grünen Smoothies). Da wird auch sehr empfohlen, nicht über Monate hinweg das gleiche Grün zu verwenden für den Smoothie, sondern regelmässig zu wechseln.

Warum?

Auch die Pflanzen haben einen “Ausrottungsschutz” integriert von Seiten der Natur und ich finde das ist auch absolut logisch!

Das bedeutet ganz einfach übersetzt:

damit die Tiere nicht 100% der Pflanze auffressen und fürs weitere Wachstum noch etwas übrig lassen hat jede Pflanze Inhaltsstoffe, die bei “überdimensionierten” Verzehr zu extremen Verdauungsproblemen führen würden. Die Tiere wissen das ganz von selbst und fressen daher nicht “überdimensioniert” viel von der Pflanze. Auf diese Weise haben beide etwas davon, das Tier hat keine Bauchschmerzen und die Pflanze kann weiter wachsen und sich vermehren… 🙂

Das ist zwar jetzt extremst einfach erklärt :), ich bin ja keine Wissenschaftlerin und lieber als Praktikerin unterwegs – aber trotzdem sollte ich wissen, dass Verdauungsprobleme passieren können, wenn ich mit einem einzigen Pflanzenstoff zu sehr übertreibe.  Auch bei gesunder Ernährung gilt – alles mit Maß und Ziel und die Ausgewogenheit macht’s!

Jedenfalls das tolle, wenn dein System 100%ig funktioniert zeigt dir dein Körper von selbst, was ihm gerade gut tut und was eher nicht. Ich finde das phänomenal! 😉

Was bringt mir Moringa?

Hier in Auszug aus meinem Lieblingsportal: Zentrum der Gesundheit.de

Vitamin E:

Besonders interessant sind hier die wirklich hohen Vitamin-E-Werte. Normalerweise ist Vitamin E in relevanten Mengen besonders in fettreichen Lebensmitteln enthalten, wie z. B. in Nüssen, Ölsaaten und Ölen. In diesen Lebensmitteln schützt das antioxidativ hochwirksame Vitamin E die Fette vor dem Verderb. Moringapulver jedoch enthält nur 2 Gramm Fett. Wozu dann diese hohen Vitamin-E-Werte?

Noch scheint es keine Erklärung dafür zu geben. Doch gerade infolge der grossen Vitamin-E-Mengen werden in den Heimatländern Moringas fettreiche Lebensmittel oder Gerichte mit Moringablättern zubereitet, was die Haltbarkeit dieser Lebensmittel stark erhöht.

Interessant ist aber auch, dass in Werbetexten stets der höchste jemals in Moringa gemessene Vitamin-E-Wert angegeben wird, nämlich 113 mg. Analysen aber zeigen, dass eher Werte zwischen 40 und allerhöchstens 85 mg Vitamin E pro 100 Gramm realistisch sind – abhängig vom Erntezeitpunkt (ältere Blätter enthalten mehr Vitamin E als junge Blätter).

Doch auch das ist für ein Blattgemüse sehr viel. In diesen finden sich normalerweise nur zwischen 2 und 4 mg Vitamin E. Öle hingegen liegen zwischen 4 und 50 mg Vitamin E pro 100 Gramm. Und Spitzenreiter Weizenkeimöl liefert 185 mg Vitamin E. Moringa liegt hier also auf Platz 2 der besten Vitamin-E-Quellen.

Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und schützt jede einzelne Zelle bzw. ihre Membran vor oxidativen Schäden. Vitamin E hält auf diese Weise jung und agil und gilt überdies als Fruchtbarkeitsvitamin, da es sich positiv auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Eierstöcken und Hoden auswirkt.

Vitamin B2 – Moringa ist Sieger

Eine ähnlich gute Nachricht gibt es für Vitamin B2. Auch hierfür ist Moringa eine sehr gute Quelle. Die meisten Lebensmittel liefern weit unter 1 mg B2 pro 100 g. Lediglich Leber bringt es auf über 3 mg je 100 g – doch wer isst schon täglich Leber? Moringapulver liefert schon mit einer Tagesportion von 10 g stolze 2 mg Vitamin B2 und ist hier somit ein echter Sieger.

Meist heisst es, B2-Mangel gäbe es in unseren Breiten nicht. Wie viele Menschen aber leiden an Hautproblemen, Nagelveränderungen oder immer mal wieder an eingerissenen Mundwinkeln? Ein B2-Mangel kann hier die Ursache sein. Und wie viele Menschen fühlen sich gestresst? Vitamin B2 schützt und regeneriert die Nerven, macht also stressresistenter. Es lohnt sich daher, den Vitamin-B-Spiegel im Körper hoch zu halten. Moringa kann dabei helfen – schon bei 10 g pro Tag!

Das klingt doch schon mal sehr erfreulich, mir mit meinem leckeren Dring diese beiden Vitalstoffe zuführen zu können, findest du auch?

moringa3
Foto: www.arbre-de-vie.org

 

 

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