Hilfe Weihnachtsspeck – so werde ich ihn wieder los!

Heute möchte ich euch an meiner eher schlechten Erfahrung der letzten Monate teilhaben lassen. Ich bin etwas schockiert über die rasant schnelle Auswirkung meiner Faulheit, die ich in den letzten Monaten in meiner Ernährung Einzug habe walten lassen. 🙁

Zuerst vielleicht nochmals erklärt, wie meiner Meinung nach meine für mich perfekte Ernährung ausschaut:

Ich esse zu 90 % vegan, heisst ich ernähre mich fast nur von pflanzlichen Lebensmitteln. 60 – 70% meiner Nahrung ist Gourmet-Rohkost (ich lasse somit die lebenswichtigen Vitalstoffe am Leben). Die fehlenden 10% sind Gerichte die Milch enthalten, leider Gottes, denn das kommt vor wenn ich ausser Haus Essen gehen muss, da es in den Lokalen in meiner Region schwierig ist, Nachspeisen ohne Milch zu bekommen. Gekochte Gerichte versuche ich 1. relativ wenig zu erhitzen und auch oft mit Rohkost-Zutaten zu vermischen – z.B. wenn ich mir mal Pasta mache, dann schalte ich nach dem Kochen der Nudeln den Herd aus und erhitze nur mehr kurz im warmen Topf die Tomaten etc. für die Sauce. Dadurch werden die Tomaten nicht heisser als 42° C und sind immer noch in Rohkostqualität. Die Ausnahmepflanzen wie Kartoffeln, Linsen und Bohnen oder Reis muss ich natürlich ganz normal kochen, da sie ja im rohen Zustand giftig sind. Es gibt zu Hause keine Süssspeise mit weissem Zucker sondern immer mit besseren Ersatzstoffen wie Birkenzucker, reifen Bananen, Datteln etc. Ich nasche relativ viel, aber bewusst und selbst gemacht. Zumindest normaler Weise! 🙂

Mit dieser Art der Ernährung habe ich ja, wie du bereits irgendwo hier gehört hast meine Schmerzen alle eliminiert und eine ganze Kleidergrösse abgenommen.

Und jetzt zurück zu meiner schlechten Erfahrung der letzten Zeit:

Mit schlechten Gewissen gestehe ich euch hiermit, dass ich natürlich auch bedingt durch Weihnachten und den Feiertagen, sehr nachlässig mit meiner Rohkost-Ernährung war. Heisst, ich habe seit Mitte November relativ oft gekochtes und vor allem minderwertiges Essen gegessen, darunter leider auch einiges an:

  • Pasta-Gerichten,
  • Pizzen,
  • Pommes frites,
  • Broten,
  • Keksen,
  • Kuchen, Schokolade und
  • viel zu vielen Milchprodukten.

Ich war bedeutend öfters in einem Restaurant als sonst. Selbstverständlich habe ich keine toten Tiere gegessen, aber ansonsten doch sehr nachlässig und gegen mein Ernährungs-Wissen. 🙁

Und dann hat sich auch noch summa summarum mein Rohkostanteil auf ca. 30% von den ansonsten 60% reduziert.

Und was ich aufgrund dieser Änderung erschreckender Weise heute feststellen muss:

  1. ich beginne an Gewicht zu zunehmen, alle meine Hosen hat jemand enger genäht 🙂
  2. ich kann wieder bedeutend schlechter schlafen und fühle mich in der Früh gerädert und absolut nicht munter
  3. mein Darm randaliert und produziert jetzt wieder sehr unangenehme Gerüche (was er sonst nicht tut) – denn ein gesunder Darm riecht nicht am WC!!!!
  4. meine Haut hat wieder Pickel und Unreinheiten
  5. und — die Gelüste auf industrielle Schokolade, Fertig-Kuchen etc. haben sich massiv gesteigert, nüchtern betrachtet sind sie schon fast wieder so schlimm wie vor meiner Ernährungsumstellung
  6. ach ja – und Kreuzschmerzen habe ich jetzt auch wieder regelmässig

Was für 1 Wahnsinn und das nach „nur“ 2,5 Monaten!!!

Natürlich ist es für mich jetzt leicht, wieder zurück in den Alltag meiner Vitalernährung zu kommen und diese Unannehmlichkeiten von da oben sofort zu eliminieren. Aber schockierend finde ich es alle Mal.

Wenn ich nicht sooooo viel Wissen hätte über Ernährung und die Auswirkungen gewisser Nahrungsmittel, wäre ich jetzt sicher wieder im Kreislauf der „Schokolade-, Nudel- und Tiefkühlprodukte-Sucht“ gefangen. Aber Gott sei Dank, weiss ich genug ! 

Und trotzdem, wie du siehst kann ich auch in den Modus des „Schlechtessens“ verfallen. Daher ist es auch meiner Meinung nach von extrem großer Bedeutung, wenn es mir wichtig ist – gesund und vital zu bleiben – mir hochwertiges Wissen zum Thema Ernährung anzueignen, dann ist das Aussteigen aus unerwünschten Gewohnheiten leichter und mir unbedingt Unterstützung von Gleichgesinnten zu holen!

Was mache ich jetzt, um aus diesem „Industrie-Kreislauf“ auszusteigen: 

  1. ich trinke täglich meinen probiotischen Tee von Nobusan, der schmeckt zwar schon etwas wie Medizin, weil er durch die hochwertigen Kräuter doch sehr bitter ist, er ist aber phänomenal für die Regeneration meiner Darmflora und das ist wirklich extrem wichtig jetzt.
  2. ich mache mir immer einen großen Salat, angereichert mit Sprossen & Hanfsamen (für die Extra-Power, Sättigung, Enzym- und Protein-Auffüllung für meine Zellen) sowie einem großen Schuss Leinöl (für das lebenswichtige Omega-3)
  3. ich mache mir wieder regelmässig mein Schokomus (da führe ich mir ja hochwertige Nährstoffe Dank der guten Zutaten zu). Nachdem ich eine Naschkatze bin hätte es keinen Sinn, mir Naschereien zu verbieten, das bringt nur Frust – aber gute Naschereien nähren meinen Körper und meine Seele!
  4. ich frühstücke, wenn überhaupt, dann meine Lieblings-Bananen-Avokado-Creme mit Braunhirse, Haferflocken und Leinsamenflocken oder einen fermentierten Cashewjoghurt mit Früchten oder Chia-Pudding für die langanhaltende Sättigung
  5. ich trinke ganz viel frisches Leitungswasser 
  6. ich schlucke täglich ein paar Presslinge Spirulina & Aminosäuren für die Extra-Power und erhöhte Nährstoff-Zufuhr
  7. Schön langsam erhöhe ich wieder den Anteil meiner Gourmet-Rohkost, denn da ist es ja wichtig, den Darm an die Nahrung zu gewöhnen – die muss er doch anderes verdauen, was zwar im Grunde ideal ist für die Vitalstoff-Zufuhr für unseren Körper, aber durch Industrie-Nahrung verlernt er das „Arbeiten“ und verliert die wichtigen Darmzotten, die er zum Funktionieren allerdings unbedingt braucht.

Das ganze mache ich jetzt seit 1 Woche und merke schon wieder die Verbesserung in meinem Wohlbefinden!

Der Darm ist zwar noch nicht ganz auf der Höhe, aber er ist auf dem besten Weg dorthin.

Das Paradoxe an meinem komischen Verhalten ist ja:

jetzt esse ich auch wieder lecker, fühle mich wohl nach meinen Mahlzeiten und esse mit gutem Gewissen – in der vorherigen Phase mit den vielen Pizzen, gekaufter Schokolade, Kuchen etc. habe ich mich nach dem Essen eh nicht wohlgefühlt – gegessen habe ich das Zeugs trotzdem und so wie wir ja eigentlich wissen, desto mehr du von dem Mist ist, desto mehr Lust hast du darauf mit diesen „Süchtigmachern“ die da oft drinnen sind – da muss ich doch jetzt wieder mal 100%ig zustimmen. Du weisst das ist schlecht für dich und du isst es trotzdem und auch noch immer mehr davon. Also Claudia echt, da muss ich doch sehr mit dir schimpfen! 😉

Wieso ist unser Gehirn nicht so gescheit und will von Haus aus nur gute Sachen essen? Also nicht die „Guten“ aus der Werbung sondern die Guten für die Zellen?

Komisch, komisch.


Deshalb ist es auch so wichtig – Unterstützung in seinem Ernährungsalltag zu haben, Tipps und Infos zu bekommen, Rezepte zu bekommen, Gleichgesinnte an seiner Seite zu haben und vor allem ein Vorbild, das vorangeht und die Dinge vorlebt! 

Daher habe ich das ganze Jahr 2017 tolle Kochkurse für dich, die dich unterstützen werden, dir leckere Gerichte beibringen werden und vor allem auch ganz viel Wissen, damit du aus dem Kreislauf der schlechten Essgewohnheiten aussteigen kannst! Ich vernetze auch alle Kursteilnehmer zur gegenseitigen Unterstützung und Motivation.  

Das ist so wichtig, wenn du erfolgreich eine gesündere Ernährung durchhalten möchtest! 

Neugierig?

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