Marmelade ohne „todgekochtes“ Obst

Also ich wusste es zwar damals noch nicht, aber ich habe schon als Kind Kompott, Marmelade und CO ziemlich gehasst und zwar aus dem Grund: 

Ich fand es immer schrecklich schade, dass das schöne Obst so „brutal“ nieder gekocht wird. Irgendwann habe ich zwar dann begonnen, Marmelade zu essen – aber nur die selbst gemachte, da wusste ich wenigstens, dass auch tatsächlich Früchte drinnen sind. Aber rückwirkend betrachtet war ich auch da noch nicht begeistert über das Kochen der armen Früchtchen!

Mit meinem heutigen Wissen hatte ich damals schon recht (und gerade Kinder haben ja sehr oft den besseren Instinkt) es ist wirklich total schade und ernährungstechnisch auch nicht sehr vorteilhaft unsere Lebensmittel „tod zu kochen“.

Du  hast ja auch schon ein bisschen darüber mitbekommen, dass ab 42°C viele Nährstoffe zerstört werden und somit das jeweilige Lebensmittel einfach an Qualität für unseren Körper verliert – es ist ungefähr genau so wie bei uns Menschen, sollten wir Fieber Richtung dieser Höhe haben, also so ab 41, 42° wirds ziemlich lebensbedrohlich – das ist bei vielen Nährstoffen ganz gleich.

Oh je, vorbei mit Frühstücksmarmelade? Oder Kompott, oder Apfelmus?
Bist du traurig? Keine Sorge.

Keine Sorge 😉

Du kannst auch eine Rohkost-Marmelade herstellen! Die ist total köstlich und hat den VORTEIL – dass es immer noch die jeweiligen Früchte sind und zwar naturbelassen, somit sind auch alle Nährstoffe noch vorhanden!

Und wie bei allen meinen Rohkost-Gerichten – Schlemmen mit viel besserem Gewissen, weil du dir damit ja dann wirkliche Nährstoffe zuführst. 

Einziger Nachteil: Diese Rohkostmarmelade ist nicht so lange haltbar.

Aber trotzdem, dafür ist sie natürlich und nährt dich. Ein paar Tricks fürs haltbarmachen gibt es auch. Es ist auch hier einfach nur anders als bei der normalen Küche.

Okay – und nun ein Rezept. Im Grunde wie bei allen Rohkost-Gerichten – das System der Zubereitung ist gleich, die Zutaten (also hier die Früchte) kann ich nach meinem eigenen Vorlieben jeder Zeit austauschen.

Rohköstliche Zwetschken-Marmelade: 

1 cup entkernte Zwetschken
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
1-2 EL Xylit (Birkenzucker)
1 TL Zitrone
1 Nelke
1/4 cup Wasser
3-4 TL Johannisbrotkernmehl

Alle Zutaten in den Hochleistungsmixer und zu Fruchtpuree verarbeiten. Johannisbrotkernmehl zum Eindicken dazu mixen. In ein Marmeladeglas umfüllen und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Voilá – fertig ist die Marmelade!

Noch ein paar Tipps: 

  1. Probiere einfach aus, wie süss du die Marmelade möchtest, also zuerst nur 1 EL und kosten.. wenn zuwenig noch mehr dazu. Bei der Rohkost ist es nämlich so, dass sich der Geschmack nicht mehr verändert, wie das beim Kochen passiert – daher schmeckst du genau, wie deine Marmelade im fertigen Zustand schmecken wird.
  2. Johannisbrotkernmehl ist genial, es funktioniert wie ein Geliermittel und ist richtig natürlich.
  3. es könnte sogar sein, dass die Marmelade so schnell fest wird, dass du gar keine 15 Minuten warten musst, bei mir geht das oft total schnell – ich brauch die Masse nicht mal in den Kühlschrank tun, ich kann sie sofort verwenden (wobei ich Marmelade lieber etwas „flüssiger“ mag als total fest)
  4. Nelken passen bitte nur in gewisse Marmeladen – also event. noch in Apfel ….. ansonsten bitte eher weglassen 😉
  5. Ein paar Tage hält sich die Marmelade auf jeden Fall im Kühlschrank.

Du siehst schon, es gibt so viele Möglichkeiten, durch andere Zubereitung meine Nahrung richtig nahrhaft für meinen Körper zu machen. 

Ganz viel davon bekommst du in meinem Kurs: Tune your body! 
Kursstart: 23. September

Da bekommst du eine geballte Ladung an Informationen, was du so alles machen kannst.Infos dazu findest du hier!

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