Bist du auch sauer?

Schon im emotionalen Bereich ist sauer sein ja ziemlich ungünstig und wirkt sich massiv auf unser Wohlbefinden aus. Also ich jedenfalls mag es gar nicht nicht, wenn ich mich emotional schlecht fühle!

Aber hast du gewusst, sauer sein in körperlicher Hinsicht – also übersäuert sein – ist extrem schlecht und ungesund für deinen Körper?

Bei einer Übersäuerung des Gewebes treten nicht sofort charakteristische Symptome auf. Vielmehr ist es eine Reihe von unspezifischen Beschwerden, die nicht als einheitliches Krankheitsbild wahrgenommen werden. Mögliche Anzeichen sind Muskelschmerzen und -krämpfe, allgemeines Unwohlsein, anhaltende Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen oder Sodbrennen. Auch brüchige Nägel, vermehrte Schuppenbildung, Haarausfall, Mundgeruch, unreine Haut und Cellulitis können durch Übersäuerung hervorgerufen werden. Schließlich kann man davon ausgehen, dass die Entstehung vieler Erkrankungen begünstigt wird, wenngleich die wissenschaftlichen Beweise dafür noch weitgehend fehlen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen, Osteoporose, rheumatischer Arthritis (chronische Polyarthritis),Migräne, Arteriosklerose, Diabetes, Gallensteinen, Gicht, Muskelverhärtungen,Fibromyalgie, Neurodermitis, Nierensteinen und chronischen Schmerzen. Experten vermuten, dass eine chronische Überlastung der Puffersysteme, die den Säure-Basen-Haushalt im Körper regulieren, mit diesen Erkrankungen assoziiert sein könnte. Das ist ein Auszug aus einem Artikel auf Netzdoktor.at. Hier kannst du mehr dazu lesen!

Übersäuert sein klingt so vom Namen her gar nicht so schlimm – aber geh, ein bisschen saurer halt als normal. Ich finde das wirklich schlimme daran, die Mehrheit der Menschen leidet an einem Ungleichgewicht in ihrem Säure-Basen-Haushalt und voll blöd ist, das unsere Zellen zum richtig funktionieren ein basisches Umfeld benötigen – daher entstehen grundsätzlich auch die Krankheiten, wenn unsere Zellen nicht richtig arbeiten können.

Und — was für ein Wunder — eine der Hauptursachen ist die „normale“ Ernährung, also das Essen halt, dass Otto-Normalverbraucher so täglich zu sich nimmt. Weiter aus dem Artikel auf Netdoktor.at …

Welche Nahrungsmittel sind günstig bzw. ungünstig?

Physiologisch wird für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt eine tägliche Zufuhr von etwa 70% Basenbildnern und 30% Säurebildnern empfohlen. Bei der heutigen Ernährung entsteht jedoch oft ein Überschuss an Säuren. Potente Säurebildner sind alle eiweißhaltigen Lebensmittel tierischen Ursprungs wie Fleisch, Fleischwaren, Fisch, Eier, Käse und Molkereiprodukte. Auch eiweißreiche Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs (z.B. Hülsenfrüchte und Sojaprodukte) sowie Brot- und Teigwaren, alle Getreidesorten und energiedichte, nährstoffarme Produkte mit hohem Anteil an raffiniertem Zucker sind starke Säurebildner. Kaffee, Schwarztee und Alkohol sind ungünstig, ebenso Emulgatoren, Stabilisatoren und Konservierungsmittel. Zu den basenspendenden Nahrungsmitteln gehören Blatt- und Wurzelgemüse, Kartoffeln, Obst, Wildkräuter, Gewürzkräuter, Kräutertees und Wasser ohne Kohlensäure.

Welche Wirkung haben Milchprodukte auf die Knochen?

Besonders widersprüchliche Argumente und Studiendaten gibt es zum Themenkreis Übersäuerung und Osteoporose. Wird in der klassischen Schulmedizin der regelmäßige Verzehr von Milchprodukten aufgrund ihres hohen Kalziumgehalts zur Vorbeugung von Osteoporose von Kindesbeinen an empfohlen, würden sich aufgrund ihres säurebildenden Potenzials gerade Milchprodukte negativ auf den Knochenstoffwechsel auswirken. Tatsächlich gibt es Hinweise aus Studien, dass Milchprodukte dem Körper Kalzium entziehen und eine Entmineralisierung des Knochens begünstigen. Umgekehrt konnten Studien zeigen, dass eine Korrektur der ernährungsbedingten Säurelast das Säure-Basen-Gleichgewicht optimiert und die Knochengesundheit verbessert. Als praktische Empfehlung zur Verbesserung der Knochengesundheit durch die Ernährung lässt sich daher ableiten, die Zufuhr von Obst und Gemüse zu steigern und die Zufuhr tierischer Proteine auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Ist doch meine Rede – tierische Produkte sind eher ungünstig für uns. Nichts steht in der Liste der säurebildenden Nahrungsmitteln von Gemüse und Obst. Mich wundert’s ja gar nicht! 

Jedenfalls – neugierig wie Claudia ist – habe ich mir jetzt in der Apotheke einen ph-Test organisiert, weil ich wissen wollte, wie wirkt sich denn meine 99,9 % pflanzliche Gourmet-Rohkost auf meinen Säure-Basen-Haushalt aus – und angemerkt am Rande – ich esse wirklich sehr viele Süssspeisen – anders zubereitet und mit hochwertigen Zutaten halt. Und mein einziges Laster – Kaffee – konsumiere ich auch. (Habe heute, ich gestehe – bis zum Messen 2 Tasse getrunken – 1x schwarz und 1x mit Mandelmilch) …. also so als Erschwernis für das Messergebnis halt.. hihi .. und Leute – obergenial – mein PH – Wert war 7!!!! Text dazu bei der Auswertung: „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt!“ …. yuhuu — und für euch zur Info: der ideale ph-Wert für unseren Körper ist zwischen 6,5 – 7,5, zwischen 5,5 und 6,0 ist leicht sauer, da wird mal einen 1 monatige Basenkur empfohlen und zwischen 4,5 – 5.0 ist schon Alarmzustand angesagt!

Deswegen Leute, schaut euch genau an, was und wie ihr esst und besorgt euch auch einen ph-Mess-Test … eure Zellen werden es euch mit voller Funktionsfähigkeit danken!

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